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25.01.2001

13:56 Uhr

Der Biotechkonzern kann seinen Gewinn im Vergleich zum Vorjahre mit 28 Cents pro Aktie mehr als verdreifachen. Der Umsatz legte von 541 Millionen Dollar im Vorjahre auf 861,8 Millionen Dollar zu. Im vergangenen Quartal erwirtschaftete Immunex einen Gewinn von neun Cents pro Aktie und übertrifft die Analystenprognosen damit um einen Cent. Im Vergleich zum Vorjahresquartal konnte sich der Gewinn damit verdreifachen. Der Umsatz stieg im selben Zeitraum um 54 Prozent auf 250 Millionen Dollar. Für die Zukunft hat sich der Konzern gewappnet und bereits im vergangenen Jahr einen Großteil der Erlöse in die Forschung und Entwicklung neuer Medikamente gesteckt. Im laufenden Jahr will der Konzern rund sieben neue Medikamente entwickeln. Der Umsatz von Embrel, einem Mittel zur Bekämpfung rheumatischer Athritis, stieg im vergangenen Jahr um 78 Prozent auf 652 Millionen Dollar. Für das kommende Jahr erwartet die Unternehmensleitung für Embrel lediglich einen Umsatz von 500 Millionen Dollar.



Bereits Mitte Januar hatten die Analysten von Banc of America die Umsatzerwartungen reduziert. Als Grund nennen sie die zu hohe Nachfrage nach Immunex Kassenschlager und die daraus entstehenden Lieferschwierigkeiten. Der Pharmakonzern könne mit der Produktion den Bedarf nach dem Mittel zurzeit nicht befriedigen. Der Konzern beeilt sich nun mit der Fertigstellung einer Fabrik auf Rhode Island. Zwar reduzierten die Analysten die Gewinnerwartungen für das laufende Quartal von 31 Cents auf 20 Cents, empfehlen die Experten die Aktie weiterhin auf "aggressiv kaufen".

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