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01.02.2004

16:37 Uhr

In Stoffe und Oberflächen kommt Bewegung

Die Rückkehr zum Formellen

Der Trend auf der Modemesse CPD women-man in Düsseldorf ist klar: Die Mode ist reif für eine neue Richtung - schmaler, schlichter, schöner.

Models zeigen auf der CPD in Düsseldorf Mode der Designer Cruise, Nicowa und Xenia Desig. Foto: dpa

Models zeigen auf der CPD in Düsseldorf Mode der Designer Cruise, Nicowa und Xenia Desig. Foto: dpa

HB DÜSSELDORF. Die Hitchcock-Schönheiten führen uns in den nächsten Mode-Winter. Der gepflegte, aber lässige Look von Grace Kelly, Cary Grant und Co. soll das Sportive und gewollt Verschlissene der letzten Saisons ablösen. Beispiele für die neue Formalität in der Mode zeigt seit Sonntag die CPD woman-man in Düsseldorf. Rund 50 000 Fachbesucher informieren sich an drei Messetagen über die Trends für Herbst und Winter 2004/2005, die mehr als 2000 Aussteller auf der weltgrößten Modemesse präsentieren.

Bei der Rückkehr zum Formellen sind Brüche erlaubt: Das feine Kostüm von Grace Kelly und Kim Novak wird mit einem schmalen Ledergürtel gebunden, rustikale Strickpullis setzen einen Kontrapunkt zur strengen Anzughose, die kleine Chanel-Jacke - schon jetzt der heimliche Hit der Saison - passt auch zur Jeans.

Unübersehbar ist der Trend zur Figurbetontheit. Experten wie Elke Giese vom Deutschen Mode Institut und Peter Paul Polte, Chefredakteur der "Textilwirtschaft", sagen einen Silhouettenwandel voraus. Die Linienführung wird insgesamt schmaler und schlichter, der neue Stil zeigt sich markant und klar konturiert: gerade Schultern, enge Taillen, lange Beine in hautengen Leggins und Bleistift-Hosen. Dazu Gehröcke, weite Mäntel oder hüftkurze Blazer.

Inspirationen aus der Biker- und Skimode zeigen sich im etwas sportlicheren Bereich. Dazu gehören enge Hosen mit wattierten Knien und Blousons mit breiten Strickbündchen. Schmeichelnde Marlene-Hosen machen der nicht für jede Frau tragbaren Röhrenhose Konkurrenz, wobei auch diese im Vergleich zu den 80ern gemäßigt und dank Stretchanteil wesentlich bequemer zu tragen ist.

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