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14.06.2000

13:00 Uhr

Indentant Weirich hält Termin Anfang 2002 für realistisch

Alle ziehen nach Berlin - Die Deutsche Welle geht nach Bonn

Die Deutsche Welle (DW) wird voraussichtlich schon Anfang 2002 von Köln in den Schürmannbau ins alte Bonner Regierungsviertel umziehen.

dpa BONN. Diesen Termin nannte DW-Intendant Dieter Weirich am Mittwoch in Bonn. Die Standortentscheidung des deutschen Auslandssenders für Bonn nannte Weirich auf Grund der Aussagen der Bundesregierung und der Beschlüsse des Bundestages "unumstößlich".

Der wesentlich vom Bund finanzierte Sender werde wegen des aus Sparzwängen beschlossenen Stellenabbaus mit voraussichtlich mehr als tausend festen (derzeit rund 1 300) und mehreren hundert freien Mitarbeitern in das neue Gebäude ziehen. Nur das Fernseh-Personal von DW-tv - rund 400 Mitarbeiter - solle weiterhin in Berlin arbeiten. Im Schürmannbau werde für rund 100 Mill. DM eine voll digitalisierte Einrichtung zur Verfügung stehen.

Die Höhe der gesamten Umzugskosten lasse sich noch nicht beziffern, sagte Weirich. Der Wegzug aus Köln sei auch deshalb nötig, weil das Funkhaus asbestverseucht sei, erläuterte Weirich. Eine Sanierung bei laufendem Betrieb wäre kaum praktikabel und ein kompletter Neubau finanziell nicht möglich gewesen. Der Schürmannbau war ursprünglich als Abgeordnetenhaus geplant. Für ihr neues Funkhaus sucht die DW nun in einem Ideen-Wettbewerb einen Namen, der das Image eines international präsenten Multimedia-Unternehmens transportieren soll.

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