Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

12.01.2001

15:16 Uhr

Informationsaustausch

NATO berät mit KFOR- und SFOR-Ländern über Uranmunition

NATO-Beamte und-Experten sind am Freitag in Brüssel mit Vertretern aus den Ländern zusammengekommen, die Soldaten in der SFOR-Truppe in Bosnien oder der KFOR-Truppe im Kosovo haben oder hatten. Dabei gab es einen ersten Informationsaustausch über die in beiden Gebieten verwendete umstrittene Uranmunition.

dpa BRÜSSEL. Zahlreiche Länder hatten ihre Besorgnis über mögliche Gesundheitsgefahren geäußert. In verschiedenen Staaten laufen Reihenuntersuchungen an den Soldaten, die in den beiden Gebieten waren.

Die NATO hatte am Mittwoch ein Programm beschlossen, um die möglichen Risiken weiter zu untersuchen und alle Informationen aus den an den Balkanmissionen beteiligten Nationen zu sammeln. Am Montag sollen die Chefmediziner der NATO in Brüssel über die Uranmunition zusammenkommen. Laut Allianz gibt es bisher keine Beweise für einen Zusammenhang zwischen den leicht radioaktiven Geschossen und Leukämiefällen.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×