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19.01.2001

22:15 Uhr

dpa BERLIN. Der Vorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbandes, Bernhard Gertz, hat wegen des wahrscheinlichen Einsatzes von Uran- Muniton auf Truppenübungsplätzen in Deutschland einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss gefordert. Im Nachrichtensender N24 bezeichnete Gertz am Freitagabend die Informationspolitik von Verteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD) zugleich als katastrophal.

Durch die Vorfälle mit Uran-Munition, die die US-Streitkräfte inzwischen einräumten, sieht Gertz auch das Verhältnis zum NATO - Partner USA belastet. Die Amerikaner hätten das Gastrecht mit den geheim gehaltenen Uran-Zwischenfällen überstrapaziert. "Das ist sicherlich ein Verhalten, dass den Standards in einem Bündnis, in dem man Gleicher unter Gleichen sein will, nicht gerecht wird."

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