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17.01.2001

15:54 Uhr

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Intel: Gegenwart zufriedenstellend, Zukunft enttäuschend

VonWALL STREET CORRESPONDENTS

Intel hat mit seinen Quartalszahlen die allgemeinen Erwartungen der Wall Street um einen Cent geschlagen. Es wurde ein Gewinn von 38 Cents je Aktie ausgewiesen, verglichen mit 34 Cents im Vorjahr.

In den zwei aufeinanderfolgenden Quartalen - vom dritten zum vierten Quartal 2000 - blieben die Umsätze somit unverändert. Bereits Anfang Dezember warnte Intel und senkte hochgesteckte Erwartungen, so dass die Prognosen zum Geschäftsverlauf nach unten korrigiert wurden. Das Management macht das langsamere Wirtschaftswachstum für die schwachen Zahlen verantwortlich. Auch hätten Großabnehmer Aufträge gestrichen.

Die Aussicht für das laufende erste Quartal ist nicht eben rosig: gegenüber dem vergangenen Quartal erwartet das Unternehmen einen Umsatzrückgang von 15 Prozent. Der Gewinn von Intel wurde mit 2,63 Milliarden Dollar in dem Drei-Monats-Zeitraum angegeben, im Jahr zuvor lag er bei 2,39 Milliarden Dollar. Der Umsatz stieg um sechs Prozent auf 8,7 Milliarden Dollar. Um Kosten zu sparen, soll nun unter anderem eine Fabrik in Puerto Rico geschlossen werden.

Einige Chip-Experten gehen nun davon aus, dass in der Branche rückläufige Wachstumsraten möglich seien. "Das Schlimmste ist in der Aktie schon eingepreist sei", sagte Ashok Kumar, renommierter Analyst beim Bankhaus U.S. Bancorp Piper Goldman Sachs schrieb in seinem Report, dass der wirtschaftliche Druck schärfer war als zunächst erwartet - schwächere Umsätze und höhere Ausgaben wurden in diesem Ausmaß nicht vorher gesehen. Die Aktie wird als "Market Outperformer" eingestuft.

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