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26.03.2003

09:57 Uhr

International gelten andere Kriterien

Hintergrund: Leipzigs Problem

Die Stadt verweist oft und gern auf die historische Bedeutung Leipzigs bei der Wiedervereinigung. Doch ob diese Argumentation aber auf internationaler Ebene auf offene Ohren stoßen würde, ist eher fraglich.

eah LEIPZIG. Leipzig kann auf Helmut Kohl und Edmund Stoiber zählen. Der Ex-Kanzler und der bayerische Ministerpräsident haben sich für die ostdeutsche Bewerbung ausgesprochen und dokumentieren damit zugleich das Dilemma der Sachsen. Denn die Stadt setzt nicht zuletzt auf die politische Schiene, verweist oft und gern auf die friedliche Revolution, die Montagsdemonstrationen, eben auf die historische Bedeutung Leipzigs bei der Wiedervereinigung.

"In Europa gab es keinen vergleichbaren Vorgang", sagt Burkhard Jung. Der Olympia-Beauftragte der Stadt spricht gern vom "Alleinstellungsmerkmal". Klingt gut. Ob diese Argumentation aber auf internationaler Ebene noch auf offene Ohren stoßen würde, ist eher fraglich. Genau dieser Gedanke wird womöglich auch einige der Wahlmänner und-frauen beim Showdown am 12. April befallen.

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