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11.07.2000

20:50 Uhr

mm FRANKFURT/M. Die Schwäche der Internetwerte am Neuen Markt kann die niederländische Ad Pepper Media N.V. nicht schrecken. Bis Ende des Jahres will der Vermarkter von Onlinewerbung unter Führung der Hypo-Vereinsbank ins Wachstumssegment der Frankfurter Börse vorstoßen.



Derzeit ist Ad Pepper mit 21 Niederlassungen in zwölf europäischen Ländern und den USA aktiv. Die Erlöse aus dem Börsengang will der Chief Executive Officer des Unternehmens, Ulrich Schmidt, vor allem für den Ausbau des europäischen Geschäfts und die Expansion nach Lateinamerika und Asien nutzen. Dort verzeichne das Internet die höchsten Wachstumsraten.



Ad Pepper konzentriert sich mit seinem Angebot auf mittelgroße Internetseiten. Dieses Segment des Onlinewerbemarkts wachse schneller als die anderen Bereiche, erläuterte Schmidt. Seit dem 1. Quartal 1999 habe die Zahl der von Ad Pepper betreuten Webseiten vierteljährlich im Schnitt um 38 % zugenommen. Bis 2003 rechnet der Manager mit einem Wachstum der weltweiten Ausgaben für Online-Werbung von 6,5 Mrd $ auf 33 Mrd. $. Konkrete Zahlen zu Umsatz und Ertrag nannte Ad Pepper zunächst nicht. Bis 2001 will Schmidt mit seinem Untenehmen in Europa die Gewinnschwelle überspringen, weltweit soll das im Jahr 2002 gelingen.



Die akute Schwäche der Internetaktien am Neuen Markt ging auch an den Vermarktern von Online-Werbung nicht spurlos vorüber. Seit dem Börsengang im Mai verloren die Papiere des Ad Pepper-Konkurrenten Adlink rund 30 % an Wert.

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