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12.02.2001

08:53 Uhr

Investmentfonds

Bei unabhängigen Fondsberatern auf BVDI-Mitgliedschaft achten

Die Zahl der so genannten Fondsshops, in denen Anleger Investmentfonds unterschiedlichster Anbieter kaufen können, wächst beständig. Ob ein Fondsberater Mitglied im Bundesverband Deutscher Investmentberater (BVDI) ist, kann als Qualitätssiegel für unabhängige Fondsberater gesehen werden.

ap BERLIN. Die Zahl der so genannten Fondsshops, in denen Anleger Investmentfonds unterschiedlichster Anbieter kaufen können, wächst beständig. Stiftung Warentest rät Anlegern daher darauf zu achten, ob der Fondsberater Mitglied im Bundesverband Deutscher Investmentberater (BVDI) ist. Dies sei als Qualitätssiegel für unabhängige Fondsberater zu sehen. Denn vor einer Aufnahme in den Verband müssten die Berater ihre Qualifikation nachweisen.

Neben Erfahrung und Kompetenz lockten die Fondsberater und-vermittler vor allem mit ihrer Unabhängigkeit. Nach Einschätzung von Experten sei es jedoch häufig damit nicht so weit her, heißt es in der Februarausgabe der `Finanztest". Denn die Fondsberater erhielten Vertriebs- und Bestandsprovisionen von den Investmentgesellschaften. Manche Fondsshops kassierten sogar doppelt und ließen sich vom Anleger zusätzlich noch ein Beratungshonorar zahlen.

Auf keinen Fall sollten sich Anleger bei Fondsshops auf Vermögensverwaltungsverträge einlassen, rät Stiftung Warentest. Auch fondsfremde Produkte wie Versicherungen oder Bausparverträge sollten sich Anleger nicht aufschwatzen lassen.

Eine Liste des Fondsberater, die Mitglieder im BVDI sind, gibt es unter www.bvdi-ev.de oder Telefon:040/545452.

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