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28.07.2000

17:53 Uhr

Reuters BERLIN. Die Privatisierung des geplanten Berliner Großflughafens ist nach Presseberichten in die zweite Runde gegangen. Der Bonner "General-Anzeiger" und die "Märkische Oderzeitung" aus Frankfurt (Oder) berichten in ihren Samstagausgaben, der potenzielle Investor für den Großflughafen, die Bonner Immobilien-Holding IVG , rechne mit einer baldigen Unterzeichnung des Vertrags. IVG-Direktor Klaus Köllen halte es für realistisch, den Vertrag bis Ende November unter Dach und Fach zu bringen. Das Verfahren sei "hundert Prozent rechtssicher". Die Gruppe um die IVG war im ersten Privatisierungsverfahren dem später gerichtlich ausgeschlossenen Konsortium um die Baufirma Hochtief unterlegen.

Verhandlungsführer des Konsortiums um die IVG Holding ist die Berlin Brandenburg Flughafen GmbH (BBF), die dem Bund sowie den Ländern Berlin und Brandenburg gehört. Köllen schloss es den beiden Zeitungsberichten zufolge aus, dass Hochtief gegen seinen Ausschluss aus den Verhandlungen durch die BBF klagen könnte. Eine Hochtief-Sprecherin sagte dem "General-Anzeiger", über eine eventuelle Schadenersatzklage werde frühestens in drei Wochen entschieden. Eine Bestätigung der Berichte durch die BBF war zunächst nicht zu erhalten.

Neben der IVG sind die Flughafen Wien AG , als künftige Betreiberin des Groß-Airports, die für die technische Seite zuständige Dorsch Consult und der französische Finanzdienstleister Caisse des Depots Consignations an dem Konsortium beteiligt. Der neue Berliner Großflughafen soll 2007 in Betrieb gehen.

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