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31.01.2003

16:04 Uhr

Januar-Zahlen

US-Verbrauchervertrauen überraschend stark gesunken

Das Vertrauen der US-Verbraucher in die wirtschaftliche Entwicklung ihres Landes ist im Januar nach endgültigen Berechnungen der Universität Michigan überraschend stark gesunken.

Reuters NEW YORK. Der Index des Verbrauchervertrauens sank auf 82,4 von 86,7 Zählern im Dezember, wie am Freitag aus New Yorker Finanzkreisen verlautete. In einer ersten Schätzung hatte die Universität Michigan noch 83,7 Punkte ermittelt. Von Reuters befragte Volkswirte hatten im Schnitt mit 83,0 Zählern gerechnet.

Der von Anlegern und Volkswirten stark beachtete Index gilt als wichtiges Konjunkturbarometer, das die Stimmung und damit das künftige Kaufverhalten der Verbraucher anzeigt. Die Konsumausgaben machen rund zwei Drittel der Wirtschaftsleistung in den USA aus.

Den Angaben aus Finanzkreisen zufolge stieg der ebenfalls von der Universität Michigan berechnete Index der gegenwärtigen Bedingungen, der die Einschätzung der aktuellen finanziellen Situation der Verbraucher wiedergibt, im Januar auf 97,2 (Vormonat 96,0) Punkte. Der Index der Erwartungen für die nächsten zwölf Monate fiel dagegen auf 72,8 (80,8) Zähler. Bei einer ersten Schätzung Mitte des Monats hatte dieser Index noch bei 75,2 Punkten gelegen. Die endgültigen Indizes beruhen auf der Befragung in rund 500 Haushalten.

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