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26.01.2003

17:41 Uhr

Jugendmedienschutz

Beck will strenge Sanktionen gegen Netz-Pornografie

Internet-Provider sollen zur Rechenschaft für die Inhalte gezogen werden, so der rheinland-pfälzische Ministerpräsident.

dpa MAINZ/MÜNCHEN. Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) hat strenge Maßnahmen gegen Porno-Anbieter im Internet gefordert. "Ich erwarte, dass die Kommission für Jugendmedienschutz Sperrungsverfügungen an die Provider erlässt", sagte Beck dem Nachrichtenmagazin "Focus" mit Blick auf den neuen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag, der im April in Kraft treten soll, und die geplante Kommission.

"Die Zugangsanbieter fürs Internet müssen dann illegale Angebote herausfiltern", sagte Beck, der das Verfahren zum Staatsvertrag federführend betreut. "Die Kommission wird beispielsweise klar regeln, wie minderjährige Surfer am Besuch von Pornoseiten im Internet gehindert werden müssen." Solche Verfahren sollten wenigstens so gut funktionieren wie die Alterskontrollen in Erotik- Läden. Die derzeitigen Barrieren von Online-Pornoangeboten hielten Jugendliche kaum davon ab, Bilder oder Videos anzuschauen. Die Alterskontrollen ließen sich leicht umgehen.

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