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13.02.2002

09:44 Uhr

Jungakademiker gibt auf

Geiselnahme in US-Universität unblutig beendet

Mehr als sechs Stunden hatte ein junger Mann in Connecticut 23 Geiseln in seiner Gewalt. NAch stundenlangen Verhandlungen mit der Polizei gab er auf.

dpa WASHINGTON. Eine Geiselnahme an der katholischen Universität in Fairfield (US-Bundesstaat Connecticut) ist am späten Dienstagabend nach mehr als sechs Stunden unblutig zu Ende gegangen. Wie der US-Nachrichtensender CNN berichtete, ergab sich ein Jungakademiker, der während eines Religionsseminars insgesamt 23 Geiseln in seine Gewalt gebracht hatte, nach stundenlangen Verhandlungen der Polizei.

Der Mann, dessen Identität zunächst nicht bekannt gegeben wurde, hatte seine Geiseln nach und nach freigelassen. Er hatte gedroht einen Sprengsatz zu zünden. Ob er tatsächlich eine Bombe hatte, war zunächst unklar. Über die Forderungen des Geiselnehmers machte die Polizei keine Angaben. Das Gebäude der Fairfield-Universität an der Atlantikküste Connecticuts war am Abend von Beamten umstellt und evakuiert worden. Beamte sprachen mit dem Mann durch die geschlossene Tür.

Bereits kurz nach Beginn der Geiselnahme am Dienstagnachmittag ließ der junge Mann zunächst fünf Frauen frei. Bis zum späten Abend durften die restlichen Geisel das Gebäude verlassen.

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