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14.09.2016

11:52 Uhr

Kampagne der SPD Berlin

Mit Joko und Klaas gegen Rechtspopulisten

VonTina Halberschmidt

Mit einem Video, in dem unter anderem Oliver Kalkofe und Joko und Klaas mitspielen, will sich die SPD Berlin in den sozialen Netzwerken gegen Rechtspopulismus positionieren. Der Clip erntet viel Lob, wird aber auch kritisiert.

Joko und Klaas, Oliver Kalkofe und Alec Völkel machen „Witze, die keine sind“.

Mit Humor gegen Populismus

Joko und Klaas, Oliver Kalkofe und Alec Völkel machen „Witze, die keine sind“.

Berlin„Klare Kante gegen Rechtspopulisten“ – die will die SPD Berlin kurz vor der Wahl zeigen und holt sich dafür prominente Verstärkung unter anderem von Komiker Oliver Kalkofe, den beiden Moderatoren Klaas Heufer-Umlauf und Joko Winterscheidt sowie Musiker Alec Völkel. Sie alle spielen in einem Video mit, das bei Facebook schon mehr als 170.000 Mal angeschaut wurde.

Der Clip ist Teil der Kampagne, mit der gegen „Hetze, Gewalt und antidemokratische Positionen“ geworben werden soll. Unter der Überschrift „Willst Du das, Berlin?“ zitieren die prominenten Mitstreiter Aussagen rechtspopulistischer Politiker beispielsweise über die Homoehe, den Flüchtlingsstrom und die „deutsche Identität“.

Rechtspopulisten in der Hauptstadt: AfD regiert nach der Wahl in Berlin mit

Rechtspopulisten in der Hauptstadt

AfD regiert nach der Wahl in Berlin mit

In früheren Berliner Ostbezirken dürfte die AfD mehrere Stadtratsposten erringen. Damit kann die Partei in der Mikropolitik der Hauptstadt künftig mitreden. Berlinweit kommt die AfD kurz vor der Wahl auf 14 Prozent.

Bei Facebook bekam das Video viel Lob. Ein Nutzer will sogar gleich SPD-Mitglied werden: „So! Antrag ausgefüllt und in den nächsten Tagen hole ich mir das rote Parteibuch ab“, schreibt er. Es gibt aber auch negative Reaktionen auf den Spot: „Kein Wunder, dass die SPD immer mehr an Wählerstimmen verliert“, kommentiert einer. Ein weiterer Nutzer ereifert sich, dass die „Linkspopulisten scheinheilig“ seien. „Wenn nichts mehr einfällt, entweder die Nazikeule schwingen oder Populismus unterstellen!“ Das Social-Media-Team der SPD reagiert schlagfertig: An Inhalten mangele es ihnen wirklich nicht.

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