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24.01.2001

16:00 Uhr

dpa PLAUEN. Die ostdeutschen Bauindustrieverbände haben einen Stopp von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) im Baugewerbe der neuen Länder gefordert. Wegen der "dramatischen Lage der Branche" müssten die Bundeszuschüsse für ABM in diesem Bereich gestrichen werden, sagte der Präsident des Sächsischen Bauindustrieverbandes, Gerd Enders, am Mittwoch auf einer Tagung in Plauen. Die Mittel sollten vielmehr der Infrastruktur zugute kommen.

Die Baukapazitäten im Osten würden noch immer deutlich die Nachfrage übersteigen. Nach Darstellung von Enders lassen Gebietskörperschaften öffentliche Aufgaben jedoch in zunehmendem Maße von ABM-Kräften ausführen: "Das führt volkswirtschaftlich betrachtet zu einem uneffektiven Einsatz öffentlicher Mittel, da in ABM realisierte Bauprojekte unter dem Strich teurer sind als von Bauunternehmen aus der freien Wirtschaft erbrachte Leistungen".

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