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10.07.2000

11:05 Uhr

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Kartellamt billigt Consors-Übernahme der Berliner Effektengesellschaft

Der Internet-Aktienhändler ConSors darf den Finanzdienstleiter Berliner Effektengesellschaft (BEG) kaufen. Das Kartellamt habe die Übernahme genehmigt, teilte ConSors am Montag in Berlin und Nürnberg mit. Mit Hilfe der BEG will ConSors die Berliner Börse zu einer kostengünstigen "Leitbörse" für Kleinanleger ausbauen

dpa BERLIN. Der Online-Broker will 53 % an dem Maklerunternehmen übernehmen, das stark an der Berliner Wertpapierbörse vertreten ist. Zunächst werde ConSors 16 % des BEG-Grundkapitals erwerben. Eine Option ermögliche, den Anteil bis auf 53 % aufzustocken. ConSors bietet den freien BEG-Aktionären einen Aktientausch im Verhältnis 2,7:1 entsprechend 37,40 Euro je Aktie. Die Annahmefrist läuft von diesem Dienstag bis zum 18. August.

Die Effektengesellschaft soll auch nach einer Mehrheitsübernahme selbstständig weitergeführt werden. ConSors strebt dem Vernehmen nach zudem eine Beteiligung von 25 % an der Berliner Börse an.

Der BEG-Chef und bisherige Hauptaktionär Holger Timm soll künftig zwölf Prozent an seiner Gesellschaft halten. Timm empfahl den freien Aktionären, auf das Pflichtangebot nicht einzugehen. Die Aussichten der Effektengesellschaft seien mittelfristig besser als die des künftigen Mehrheitseigners ConSors. Die BEG-Aktie sei unterbewertet.

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