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14.01.2003

16:00 Uhr

Kartellauflagen

Shell & Dea Oil trennt sich von weiteren Tankstellen

Der fusionierte Tankstellenbetreiber Shell & Dea Oil hat 43 Tankstellen an die Präg-Gruppe verkauft und setzt damit seine Kartellauflagen weiter um.

Reuters HAMBURG. Ein entsprechender Vertrag sei mit der Kemptener Präg-Gruppe zum Erwerb von Shell - und Dea-Tankstellen in Süd- und Ostdeutschland geschlossen worden, teilte Shell & Dea Oil am Dienstag in Hamburg mit. Darüber hinaus sei ein bestehender Dea Markenpartner-Vertrag geändert worden. Davon betroffen seien 40 Tankstellen der Präg-Gruppe, die bislang unter der Marke Dea betrieben würden. Insgesamt umfasse die Vereinbarung 83 Tankstellen mit einem Kraftstoff-Absatzvolumen von rund 240 Millionen Litern. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden.

Mit dem Verkauf der Tankstellen setzt Shell & Dea Oil die vom Bundeskartellamt aufgestellten Fusionsauflagen weiter um. Die Wettbewerbshüter hatten 2001 die Übernahme der DEA-Tankstellen durch Shell nur unter der Auflage genehmigt, dass sich der Verbund von rund 800 Stationen trennen muss.

Josef Waltl, Vorsitzender der Geschäftsführung der Shell & Dea Oil, sieht keine Verzögerungen bei der Umsetzung der Forderungen des Kartellamts. "Wir liegen mit der Umsetzung der Fusionsauflagen voll im Zeitplan. Die bisherigen Vereinbarungen betreffen insgesamt mehr als 570 Tankstellen mit einem Absatzvolumen von rund 1,7 Milliarden Litern", so Waltl.

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