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08.01.2003

14:15 Uhr

Kartellrechtsklage-Verfahren

Vergleich: Bristol-Myers zahlt 670 Millionen

Der amerikanische Pharmakonzern Bristol-Myers Sqibb Company wird im Wege des Vergleichs zur Beilegung von Kartellrechtsklagen 670 Mill. Dollar zahlen.

HB/dpa NEW YORK. Das Unternehmen soll durch unzulässige Methoden billigere generische Konkurrenzprodukte für das Beruhigungsmittel BuSpar und das Krebsmittel Taxol vom Markt gehalten und damit Patienten, Krankenkassen und US-Bundesstaaten geschädigt haben.

Bristol-Myers will für den BuSpar-Vergleich 535 Mill. Dollar zahlen, während für den Taxol-Vergleich 135 Mill. Dollar ausgegeben werden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Einige der Bedingungen müssten noch ausgehandelt werden. Bristol Myers - bezeichnete seine eigenen Aktionen als "völlig rechtmäßig", doch habe man einem Vergleich zugestimmt, um die Unsicherheit und die Klagerisiken hinter sich zu bringen.

Der New Yorker Generalstaatsanwalt Eliot Spitzer bezeichnete die vorläufige Vereinbarung als wichtigen Schritt für die Entschädigung der Verbraucher. Es gehe auch darum, Fehlverhalten zu verhindern. Im BuSpar-Fall hatten sich 35 und im Taxol-Fall 38 US-Bundesstaaten den Klagen angeschlossen.

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