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23.01.2003

10:48 Uhr

Katastrophenzustand in acht mexikanischen Städten

Hilfe für Erdbebenopfer

Bei einem Besuch im westlichen Bundesstaat Colima sagte Mexikos Präsident Vicente Fox den Opfern des schweren Erdbebens schnelle Hilfe zu.

Ein Helfer steht in den Trümmern der Stadt Colima. Foto: dpa

Ein Helfer steht in den Trümmern der Stadt Colima. Foto: dpa

HB/ dpa MEXIKO. Er sagte am Mittwoch (Ortszeit), dass die zerstörten und beschädigten Häuser schnell wieder aufgebaut würden. Das Beben hatte alleine in Colima 26 Menschen das Leben gekostet, in anderen Landesteilen starben drei weitere Menschen.

In Colima wurden außerdem mehr als 500 Wohnhäuser schwer beschädigt. Das Erdbeben vom Dienstagabend mit einer Stärke von 7,6 Punkten auf der Richterskala war eines der stärksten der vergangenen Jahre in Mexiko. Am Mittwoch wurden mindestens 16 Nachbeben registriert, das stärkste von ihnen erreichte 5,8 Punkte. Das Epizentrum lag vor der Küste Colimas im Pazifik.

In dem Staat wurde in fünf Gemeinden der Katastrophenzustand ausgerufen. Schäden wurden aus insgesamt acht mexikanischen Bundesstaaten gemeldet.

Die mexikanische Armee errichtete am Mittwoch in Colima eilends Notunterkünfte. Das Gesundheitsministerium schickte zehn Sanitäter-Brigaden, um die Bevölkerung medizinisch zu versorgen und das Entstehen von Seuchen zu verhindern. Präsident Fox sagte am Abend, die Schäden seien angesichts der Stärke des Bebens nicht so schlimm wie befürchtet.

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