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25.01.2001

17:48 Uhr

dpa HANNOVER. Die indirekte Beteiligung der SPD an den beiden niedersächsischen Privatsendern Hit-Radio Antenne und radio ffn ist aus rundfunkrechtlicher Sicht unbedenklich. Zu diesem Ergebnis kommt die niedersächsische Landesmedienanstalt für den privaten Rundfunk (NLM) nach einer Mitteilung vom Donnerstag.

Ende vergangenen Jahres hatten mehrere Medien berichtet, die SPD habe über ihre Tochter Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH und deren Anteile an der Verlagsgesellschaft Madsack (Hannover) zu großen Einfluss bei den Sendern. Madsack hält bei Hit-Radio Antenne 19,1 Prozent und bei radio ffn 14 Prozent.

Nach einer Prüfung kam die NLM zu dem Ergebnis, dass die SPD - Tochter bei Madsack keinen beherrschenden Einfluss ausübt und somit keinen zu großen Einfluss bei den Sendern hat. Wäre die NLM zu einem anderen Ergebnis gekommen, hätten entweder Madsack oder aber die SPD die Beteiligungsstruktur ändern müssen.

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