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24.02.2003

11:07 Uhr

Kein bilaterales Problem

Powell warnt Nordkorea vor Produktion von Atomwaffen

US-Außenminister Colin Powell hat Nordkorea am Montag eindringlich vor der Produktion von Atomwaffen gewarnt. Nach Gesprächen mit der chinesischen Führung in Peking sagte Powell heute: "Ich kann nicht stark genug betonen, wie ernst wir alle das nehmen würden."

HB/dpa PEKING. Powell zeigte sich überzeugt, dass China eine positive Rolle bei der Lösung des Atomkonflikts spielen wolle und dankte Peking für seine Bemühungen. China und die USA seien sich einig, dass es auf der koreanischen Halbinsel keine Atomwaffen geben solle.

Doch könne die Frage nicht einfach als bilaterales Problem zwischen Washington und Pjöngjang behandelt werden, "nur weil Nordkorea es so will", sagte Powell. Die USA seien zu multilateralen Gesprächen bereit. Es sei eine Sache, die China, Südkorea, Japan, Russland, die Internationale Atomenergieorganisation (IAEO), die Vereinten Nationen und die USA angehe.

Powell hatte in Peking mit Präsident Jiang Zemin, dem neuen Parteichef Hu Jintao und Außenminister Tang Jiaxuan gesprochen. Anschließend flog Powell nach Südkorea weiter, wo er am Dienstag an der Amtseinführung des neuen Präsidenten Roh Moon Hyun teilnehmen wird.

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