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26.06.2000

15:31 Uhr

Kein Kommentar zu Alternativen

Generali und Banca Intesa dementieren Interesse an Commerzbank

Sprecher der beiden südeuropäischen Banken wiesen Berichte des Handelsblatts über ein Akquisitionsprojekt zu dritt zurück.

dpa Mailand. Die italienischen Finanzkonzerne Generali und Intesa haben am Montag bestritten, sich gemeinsam um den Kauf der Commerzbank zu bemühen. Der führende italienische Versicherer Assicurazioni Generals SpA (Triest) und der Bankenprimus Banca Intesa wiesen Medienberichte zurück, sie wollten gemeinsam mit der spanischen Banco Santander Central Hispano (BSCH) den Frankfurter Geldkonzern übernehmen.

>«Von einem solchen Kaufprojekt wissen wir nichts», erklärte die Banca Intesa. Ein Generali-Sprecher sagte: «Wir dementieren ein Akquisitionsprojekt zu dritt.» Zu möglichen alternativen Kaufprojekten wollte Generali sich nicht äußern. Intesa, Generali und BSCH sind mit kleinen Anteilen an der Commerzbank beteiligt. Zusammen kommen die drei Konzerne auf einen Anteil von 11 %.

Die von Finanzspekulanten gegründete Beteiligungsgesellschaft CoBra, die 17 % der Commerzbank-Aktien hält, soll den drei Unternehmen ihr Aktienpaket angeboten haben. Zumindest Generali hatte vor einigen Wochen Gespräche mit Cobra bestätigt. Für die Versicherungsgesellschaft ist ihre Überkreuzbeteiligung mit der Commerzbank ein zentraler Bestandteil ihrer Strategie für den Vertrieb der Versicherungsprodukte der Tochterfirma Aachener und Münchener in Deutschland.

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