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13.03.2003

12:28 Uhr

Kein regionaler Marktplatz mehr

Auf Bremer Börsenparkett wird mit Kleidung gehandelt

Die Bremer Wertpapierbörse steht seit den 90er Jahren in einem Prozess des Umbruchs. Rund um den 1682 gegründeten Handelsplatz haben sich Finanzdienstleister gruppiert, einschließlich einer eigenen Bank. Wertpapiere werden bereits seit 1999 ausschließlich elektronisch gehandelt.

HB/dpa BREMEN. Auf dem früheren Börsenparkett in der Innenstadt bietet jetzt ein Kaufhaus Textilien an. Die Bremer Wertpapierbörse, die sich wie andere Regionalbörsen auch auf Privatanleger konzentriert, hat nach eigenen Angaben als erste völlig auf das Präsenzgeschäft verzichtet. Dank moderner Technik ist Bremen längst kein regionaler Marktplatz mehr. Auf das überregionale Geschäft entfallen inzwischen rund 70 Prozent. 2002 wickelte die Bremer Börse ein Orderbuchvolumen von 8,365 Mrd. Euro ab (2001: 15,7 Mrd. Euro). Der Gesamtumsatz betrug 19,97 Mrd. Euro (2001: 39,6 Mrd.). In Deutschland hielt die Bremer Börse zuletzt einen Marktanteil von gut drei Prozent.

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