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19.02.2002

15:09 Uhr

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Kein Schwung nach Washington´s Birthday

VonWALL STREET CORRESPONDENTS

Die Wall Street hat nach dem verlängerten Wochenende noch nicht die Kauflust wiedergefunden. Die Futures deuten bei Blue Chips und Nasdaq Composite auf einen schwächeren Wochenstart hin. Zumindest Konjunkturdaten geben ein weiteres Mosaiksteinchen für eine baldige Erholung der US-Konjunktur. Die Hausbaubeginne sind im Januar stärker gestiegen als bisher erwartet worden war.

Gemischte Signale kommen am Dienstag aus dem Automobilsektor. Das Brokerhaus UBS Warburg empfiehlt die Aktie von General Motors uns stuft das Papier von halten auf kaufen herauf. Ford und Daimler Chrylser bewerten die Analysten hingegen mit "reduzieren".

Die Credit Suisse First Boston stuft Boeing von aggressiv kaufen auf kaufen herab. Die Auftragslage dürfte weiterhin stagnieren. Auf dem derzeitigen Kursniveau sehen die Analysten für die nächsten Monate nur geringe Kurssteigerungen. Das Papier hatte seit den Tiefstständen im September über 60 Prozent zugelegt. Die Aktie dürfte laut der Credit Suisse zwischen 35 bis 45 Dollar pro Aktie notieren. Weiterhin im Auge behalten sollten Investoren United Airlines . In dieser Woche wird sich entscheiden, ob die Mechaniker der Airline in Streik treten.

Quartalszahlen hat vor Handelsbeginn der weltgrößte Einzelhandelskonzern Wal-Mart gemeldet. Der Gewinn ist im vierten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 9,2 Prozent gestiegen. Die Analystenschätzungen wurden damit erfüllt. Die Umsatzzahlen in Geschäften, die seit über einem Jahr geöffnet sind, stiegen um 6,9 Prozent.

Schwächer dürfte Ciena in den Handel starten. Das Glasfaserunternehmen will Oni Systems für 1,2 Milliarden Dollar übernehmen. Der Konkurrent hat sich auf Glasfaserzubehör in städtischen Netzwerken spezialisiert. Dies ist einer der wenigen Bereiche im Glasfasersektor, dem hohe Wachstumsraten bescheinigt werden. Der Preis setzt sich aus 900 Mio. Dollar in Aktien und 300 Mio. Dollar in Schulden zusammen.

In ihrem Bemühen, die Kostenseite stärker in den Griff zu bekommen, wird Sprint weitere Entlassungen vornehmen. Dabei ist vor allem der Mobilfunkbereich des Telekommunikationskonzerns betroffen. 3000 Beschäftigte werden demnächst ihre Entlassungspapiere in die Hand gedrückt bekommen. Dies könnte Sprint jährliche Einsparungen in Höhe von 60 Millionen Dollar bringen.

© Wall Street Correspondents

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