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28.07.2000

12:59 Uhr

adx MÜNCHEN. Das Münchener Bankhaus Merck Finck & Co stuft die Commerzbank -Aktien unverändert auf "Marketperformer" ein. Nach den abgebrochenen Fusionsgesprächen mit der Dresdner Bank scheine man zur alten Strategie der Eigenständigkeit und dem Versuch, stabile Investoren zu bekommen, festzuhalten, teilte Analyst Konrad Becker am Freitag mit. Diese Pläne hätten sich in der Vergangenheit allerdings nicht als erfolgreich erwiesen, da sie weder Gemeinschaftsoperationen wie die vorgeschlagene Europäische Investmentbank zulasse noch einen wirksamen Schutz gegen nicht willkommene Investoren biete.

Dennoch schätzt der Analyst die Bank nicht als Übernahmekandidat ein. Weder habe Großaktionär Cobra bisher einen ausländischen Interessenten gefunden, noch rechtfertigten die möglichen Vorteile einer Übernahme die Kosten in Mrd.höhe, um 50 % der Commerzbank zu erhalten. Bei einem fairen Wert von 38 Euro rechnet der Experte für dieses Jahr mit einem Gewinn je Aktie von 2,10 Euro. Seine EPS-Erwartungen für 2001 liegen bei 2,45 Euro und für 2002 bei 2,85 Euro.

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