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02.08.2000

16:38 Uhr

vwd BRÜSSEL. Der schwedische Nutzfahrzeughersteller AB Volvo, Göteborg, hat der Europäischen Kommission bereits Zugeständnisse für seine geplante Übernahme der Lkw-Sparte von Renault SA, Boulogne Billancourt, VI/Mack (RVI), gemacht. "Die Unternehmen haben ihren Plan bei uns notifiziert und zugleich Konzessionen gemacht", sagte am Mittwoch eine Sprecherin von EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti. Angaben über den Inhalt der Zugeständnisse wollte sie ebensowenig machen wie die Erfolgsaussichten beurteilen. Volvo will damit offenbar eine Genehmigung der Übernahme bereits in der ersten Standardprüfphase sicherstellen.



Durch die Konzessionen verlängerte sich diese automatisch um zwei auf sechs Wochen. Nach Rücksprachen mit Konkurrenten und Verbrauchern muss Monti jetzt bis zum 6. September entscheiden, ob er den Erwerb wie vorgelegt billigt oder ob er ihn wegen wettbewerbsrechtlicher Bedenken vier weitere Monate untersuchen will. Volvo und Renault hatten am 20. Juli den endgültigen Vertrag zum Kauf der Lkw-Sparte Renaults unterzeichnet. Die Schweden waren zuletzt mit der Übernahme des schwedischen Lkw-Herstellers Scania in Brüssel auf unüberbrückbare Hindernisse gestoßen.

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