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15.01.2003

16:07 Uhr

Keine Anzeichen einer konkreten Bedrohung

Flugverbotszone zum Wirtschaftsforum über Davos

Die Schweizer Regierung wird für die Dauer des Ende Januar stattfindenden Weltwirtschaftsforums den Luftraum über der Stadt Davos sperren. Die Flugverbotszone werde von der Luftwaffe kontrolliert, die gegen unbefugt eindringende Flugzeuge notfalls Waffengewalt einsetzen werde, teilte die Regierung am Mittwoch mit.

Reuters BERN. Für die Dauer des vom 23. bis 28. Januar dauernden 33. Forums würden zusätzlich Radaranlagen installiert, teilte das Verteidigungsministerium mit. Es seien allerdings keine Anzeichen einer konkreten Bedrohung vorhanden.

Zur Konferenz werden unter anderem US-Außenminister Colin Powell und der brasilianische Präsident Luiz Inacio Lula da Silva erwartet. Daneben haben etwa 1 000 Spitzenvertreter der Wirtschaft, 250 politische und religiöse Führer, 400 Medienvertreter und rund 100 Repräsentanten von nichtstaatlichen Organisationen ihr Kommen angekündigt.

Im vergangenen Jahr fand das Forum erstmals in seiner Geschichte nicht in Davos, sondern in New York statt. Im Jahr 2001 hatte es in Davos und Zürich Demonstrationen von Globalisierungsgegnern gegeben; in Zürich war es zu Straßenschlachten mit der Polizei gekommen. Kürzlich hatte ein offenbar geistig verwirrter Mann mit einem Kleinflugzeug in Frankfurt am Main für Aufregung gesorgt. Er kreiste längere Zeit über der Stadt und drohte, sich in das Gebäude der Europäischen Zentralbank zu stürzen.

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