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08.01.2001

14:31 Uhr

vwd DÜSSELDORF. Die Deutsche Telekom AG, Bonn, hat den Verdacht von Absprachen mit dem dänischen Wettbewerber Tele Danmark A/S, Aarhus, im Vorfeld der UMTS-Auktion in der Schweiz zurückgewiesen. Es habe keinerlei Absprachen gegeben, sagte ein Telekom-Sprecher am Montag. Die Telekom habe sich entschieden, nicht an der Versteigerung der Schweizer UMTS-Lizenzen teilzunehmen, weil sie in dem Land keine Mobilfunkbasis habe. An den Spekulationen über ein angebliches Interesse für einen Einstieg bei Tele Danmark beteilige sich die Telekom nach wie vor nicht.

Die Schweizer Telekom-Aufsicht, das Bundesamt für Kommunikation (Bakom), teilte mit, sie habe keine konkreten Anhaltspunkte für mögliche Absprachen zwischen Telekom und Tele Danmark. Das Amt habe sich lediglich durch Presseberichte, wonach der deutsche Konzern an einem Einstieg bei der dänischen Gesellschaft interessiert sei, zu einem Brief an deren Tochter Diax/Sunrise mit der Bitte um Aufklärung veranlasst gesehen, sagte ein Sprecher der Behörde in Bern. Bei der Telekom werde man nicht vorstellig, es sei denn, durch die Antworten von Diax würde der Verdacht erhärtet.

Bakom prüft, ob die Telekom Diax/Sunrise bei der UMTS-Auktion den Vortritt gelassen hat, um über deren Lizenz für den multimediafähigen Mobilfunk der dritten Generation später durch ein Zusammengehen mit ihrem Hauptaktionär Tele Danmark doch noch Zugang zum Schweizer UMTS-Markt zu bekommen.

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