Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

15.06.2000

10:58 Uhr

sid BERLIN. Der Haifischhaut nachempfundene Anzüge sollen die deutschen Schwimmer auf dem Weg nach Sydney rekordverdächtig machen. Wie die Firma Speedo rüstete Bademodenhersteller arena die deutsche Elite mit dem superleichten Ganzkörperanzug aus, mit dessen Hilfe die Athleten pro Bahn angeblich einen Armzug "einsparen" können.

Rechtzeitig vor den deutschen Meisterschaften in Berlin bekamen die Auswahl-Athleten das Material in die Hand, nur die wenigsten Starter werden sich bei den Olympia-Ausscheidungen in Berlin aber darin präsentieren. Während sich der Potsdamer Aimo Heilmann, Titelverteidiger über 200 m Freistil, sofort in die Zweithaut zwängte, wollen Stars wie Sandra Völker oder Franziska van Almsick zunächst abwarten. "Bei den Meisterschaften kann man sich keine Experimente erlauben. Da schwimme ich bestimmt nicht mit diesem Anzug", sagte Sandra Völker, Olympiazweite von Atlanta.

"Der Anzug ist gewöhnungsbedürftig", sagte Franziska van Almsick. Beide wollen das neue Material erst nach den nationalen Titelkämpfen testen. Stev Theloke, Rückenspezialist aus Chemnitz, scheint die Diskussion um das neue Material kalt zu lassen: "Ich bin ein Gefühlsmensch und trage lieber Badehose."

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf "Zum Home-Bildschirm"

Auf tippen, dann "Zum Startbildschirm hinzu".

×