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06.03.2003

11:30 Uhr

Keine Prognose für 2003

Agfa-Gevaert kehrt in Gewinnzone zurück

Der belgische Fototechnik- und Grafik-Spezialist Agfa ist im vergangenen Jahr dank umfangreicher Restrukturierungen in die Gewinnzone zurückgekehrt. Eine Prognose für das laufende Jahr wollte die frühere Bayer-Tochter am Donnerstag bei der Vorlage ihrer Bilanz aber auf Grund der konjunkturellen Unsicherheiten nicht abgeben.

Reuters BRÜSSEL. "Nach wie vor trüben viele Unsicherheitsfaktoren die wirtschaftlichen und politischen Aussichten", stellte Agfa fest. "Angesichts dieser Umstände wäre es unklug, genaue Versprechungen für das Jahr 2003 abzugeben." Das Unternehmen hatte Anfang Februar mitgeteilt, trotz einer kräftigen Steigerung des Betriebsgewinns die eigenen Erwartungen 2002 verfehlt zu haben.

Im Jahr 2002 nahm den Angaben zufolge das operative Ergebnis vor Restrukturierungskosten und Einmalposten auf 471 Millionen Euro von 260 Millionen Euro zu. Der Betriebsgewinn habe 393 Millionen Euro nach einem Verlust von 264 Millionen Euro im Vorjahr betragen, der Nettogewinn 194 Millionen Euro nach einem Verlust von 288 Millionen Euro. Der Umsatz sei um 4,6 Prozent auf knapp 4,7 Milliarden Euro gesunken. Dies sei vor allem auf die allgemeine Konjunkturschwäche im zweiten Halbjahr und dem Anstieg des Euro-Kurses zurückzuführen.

Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer hatte im Mai seine verbliebenen 30 Prozent an Agfa an die Investmentbank Goldman Sachs abgegeben. Agfa war 1999 von Bayer an die Börse gebracht worden. Die belgische Finanzholding Gevaert hält 25 Prozent an dem Unternehmen, der Rest ist im Streubesitz.

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