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27.06.2000

15:32 Uhr

adx NÜRNBERG. Der Elektronikhersteller Grundig will am Standort Nürnberg-Langwasser keine Stellen abbauen. Vorstandschef Herbert Bruch betonte am Dienstag in Nürnberg, dass keiner der 670 Arbeitsplätze in der Produktion gefährdet sei. Allerdings müsse das Werk in Langwasser effizienter werden und die Kapazitäten steigern, sagte Bruch. Der Unterhaltungs-Elektronikhersteller Grundig könne es sich auch nicht erlauben, an günstigeren Standorten vorbei zu gehen. In einer internen Untersuchung wird zurzeit die Effizienz der sechs Grundig-Standorte im In- und Ausland überprüft. Bis zum Jahresende soll die Analyse abgeschlossen sein. Erste Konsequenzen sollen dann eingeleitet werden.

Der Standort Langwasser schreibt derzeit rote Zahlen. Der Rosenheimer Antennenhersteller Anton Kathrein hatte für Wirbel gesorgt, weil er in einem Zeitungsinterview sagte, 400 bis 500 Arbeitsplätze könnten auf dem Spiel stehen. Der IG-Metall-Bevollmächtigte Gerd Lobodda kritisierte, Kathrein habe Grundig mit seinem Vorstoß einen "Bärendienst" erwiesen.

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