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11.01.2001

09:22 Uhr

Reuters DÜSSELDORF. Der Einzelhandelskonzern Metro hat seine Beteiligungsverhältnisse neu geordnet. Die originären Gesellschafter der AG hätten ihre gemeinsame Mehrheitsbeteiligung von 56,51 % neu geordnet, ohne dass eine wirtschaftliche Veränderung erfolgt sei, teilte die Metro heute mit. Mehrheitsgesellschafter der Metro sind die Familien Haniel, Schmidt-Ruthenbeck und Metro-Gründer Otto Beisheim. Eine Sprecherin wollte auf Anfrage keine Details nennen. Der bisher von der schweizerischen Dachgesellschaft Metro-Holding AG in Baar gehaltene Stimmrechtsanteil an der AG von 16,17 % sei zu gleichen Teilen den drei Mehrheitsgesellschaftern zugeordnet worden, hieß es.

Den weiteren Angaben der Metro zufolge werde die Metro-Holding in Zukunft weder direkt noch indirekt Anteile an der Metro AG halten. In Unternehmenskreisen wurde diese Neuordnung dahingehend interpretiert, dass es keine operative Geschäftsverflechtung zwischen der deutschen und der schweizer Gesellschaft mehr gibt.

Weiter hieß es in der Mitteilung, der bisherige Stimmrechtsanteil der Familien an der Schwestergesellschaft Metro Vermögensverwaltung GmbH & Co KG (Metro VVKG) habe sich nicht geändert. Der Anteil von 40,34 % verteile sich weiterhin zu gleichen Teilen auf die drei Familienstämme. Die Mehrheitsgesellschafter hätten in einem Vertrag die einheitliche Wahrnehmung der Rechte aus der Mehrheitsbeteiligung an der Metro VVKG auch künftig sichergestellt.

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