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17.01.2003

12:31 Uhr

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Kingfisher verkauft ProMarkt-Gruppe

Der britische Kingfisher-Konzern hat sich von der Verlust bringenden Elektronik-Discountergruppe ProMarkt zum symbolischen Preis von einem Euro verabschiedet.

Reuters DÜSSELDORF. Die Söhne des Firmengründers, Michael und Matthias Wegert, würden für einen Euro die Kingfisher Beteiligungs GmbH übernehmen, die sämtliche ProMarkt-Anteile halte, teilte der Heimwerker- und Elektronikmarktkonzern am Freitag mit. Damit wechseln 92 Filialen des Elektronik-Billiganbieters in Deutschland und Österreich sowie 93 Filialen der vor allem im Großraum Berlin vertretenen Kette Foto-Radio Wegert den Besitzer.

ProMarkt erwarte mit 3 500 Beschäftigten für das laufende Geschäftsjahr einen Verlust von rund 55 Millionen Euro, hieß es weiter. Kingfisher werde das Unternehmen mit einer Bareinlage von 55 Millionen Euro und mit einem Kreditrahmen von bis zu 32,5 Millionen Euro unterstützen. Die Transaktion soll Ende Februar abgeschlossen werden.

Kingfisher hatte die ProMarkt-Gruppe auf dem hart umkämpften deutschen Einzelhandelsmarkt in mehreren Stufen zwischen 1998 und 2000 übernommen. Der Konzern rechnet mit einem Veräußerungsverlust von rund 306 Millionen Euro. Der Verkauf sichere unmittelbar die Zukunft von ProMarkt und seiner Mitarbeiter, hieß es weiter.

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