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07.01.2002

14:35 Uhr

Klägerin gegen Haffa & Co. geht leer aus

Landgericht weist Schadenersatzklage gegen EM.TV ab

Das Landgericht München hat erneut eine Schadenersatzklage gegen die angeschlagene EM.TV & Merchandising AG, Unterföhring, abgewiesen.

vwd MÜNCHEN. Eine von den Rechtsanwälten Tilp & Kälberer vertretene Klägerin hatte behauptet, auf Äußerungen des damaligen Vorstandsvorsitzenden Thomas Haffa zur wirtschaftlichen Situation der Gesellschaft vertraut und auf Grund dessen EM.TV-Aktien gekauft zu haben, teilte das Medienunternehmen am Montag mit. Ihren Spekulationsverlust, den eine Unternehmenssprecherin auch auf Nachfrage nicht nennen wollte, wollte sie als Schadensersatz geltend machen.

Tilp & Kälberer nannte dagegen auf Anfrage eine Schadensersatzsumme von 72 000 DM. Die Urteilsbegründung des Gerichts stehe noch aus. Die Rechtsanwaltskanzlei möchte erst noch prüfen, ob sie Berufung einlegen wird. Das Urteil ist nach Angaben von EM.TV bereits der dritte Prozesssieg in Folge. Am 23. August war eine Klage mit dem gleichen Hintergrund eines ebenfalls von den Rechtsanwälten Tipl & Kälberer vertretenen Anlegers vor dem Amtsgericht München abgwiesen worden. Auch eine von der Münchener Rechtsanwältin Daniela Bergdolt für 59 Anleger eingelegte Sammelklage auf Schadensersatz wurde vom Landgericht München am 18. Oktober vergangenen Jahres abgewiesen. Gegen beide Urteile wurde Berufung eingelegt.

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