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29.01.2003

10:35 Uhr

Klarheit auch beim DSV

"Herminator" engültig bei der WM dabei

Ski-Star Hermann Maier hat dank seines unglaublichen Comeback den Sprung in das österreichische Aufgebot für die alpinen Weltmeisterschaften in St. Moritz geschafft. Der Doppel-Olympiasieger von 1998 wurde am Donnerstag in den 27 Athleten umfassenden Kader der Alpenrepublik für den Saisonhöhepunkt vom 1. bis 16. Februar berufen.

HB/dpa INNSBRUCK. Nach Maiers sensationellem Sieg beim Super-G von Kitzbühel nur 13 Tage nach seiner Rückkehr in den Ski-Zirkus hatte es an der Nominierung kaum noch Zweifel gegeben. Der 30-Jährige hatte am 14. Januar in Adelboden - 17 Monate nach seinem schweren Motorradunfall - erstmals seit fast zwei Jahren wieder ein Rennen bestritten.

Österreich wird mit 16 Herren und elf Damen in der Schweiz vertreten sein. Mit Hannes Reichelt und Kathrin Wilhelm schafften zwei Weltcup-Neulinge den Sprung in den Kader. Josef Strobl wurde hingegen trotz eines 2. Platz' im Super-G von Lake Louise überraschend nicht berücksichtigt. Während Maier einen Startplatz im Super-G sicher hat, muss er sich für die Abfahrt noch einer internen Qualifikation um zwei der fünf Plätze in St. Moritz mit Fritz Strobl, Andreas Schifferer und Klaus Kröll stellen.

Klarheit über den WM-Kader herrscht nach dem Nachtslalom von Schladming am Dienstagabend auch beim Deutschen Skiverband (DSV). Alois Vogl (Lohberg) verfehlte als 41. die Anforderungen. Somit wird der DSV in St. Moritz mit sieben Damen (Hilde Gerg, Annemarie Gerg, Martina Ertl, Monika Bergmann, Regina Häusl, Maria Riesch, Isabelle Huber) und vier Herren (Andreas Ertl, Markus Eberle, Max Rauffer, Stefan Stankalla) vertreten sein. Eventuell werden aber noch einige Nachwuchsfahrer für die technischen Disziplinen am 13. (Riesenslalom) und 16. Februar (Slalom) nachnominiert, sofern sie bis dahin bei Europacup-Rennen gute Resultate liefern.

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