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31.03.2003

12:42 Uhr

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Kleindienst-Aktien geben nach

Die Aktien des Augsburger Software-Anbieters sind am Montag unter Druck geraten, nachdem sich die Übernahme durch einen ehemaligen Manager offenbar weiter verzögert.

Reuters AUGSBURG. Das Papier gab um neun Prozent auf 5,31 Euro nach, nachdem es in der vergangenen Woche bis auf 6,95 Euro hoch geschnellt war. Die von dem früheren Kleindienst-Geschäftsführer Hubert Kunzmann initiierte Übernahme-Gesellschaft Mikonos hatte ihre Option auf die Übernahme von 48,5 Prozent zwar ausgeübt, den am vergangenen Freitag fälligen Kaufpreis von 14,55 Millionen Euro - 7,50 Euro je Aktie - nach Kleindienst-Angaben vom Montag bisher nicht bezahlt. Eine Voraussetzung für die Finanzierung sei noch nicht erfüllt.

Der Verkäufer des Kleindienst-Pakets, die Investmentfirma Permira (früher Schroder Ventures) habe die Zahlungsfrist aber verlängert. Nach Angaben von Mikonos solle das Geld im Laufe dieser Woche fließen, teilte Kleindienst weiter mit. Kunzmann wollte sich auf Anfrage nicht zu den Entwicklungen äußern. Er hatte einen strategischen Investor gesucht, der die insgesamt rund 30 Millionen Euro teure Übernahme mitfinanzieren sollte. Kunzmann will den Spezialisten für Dokumentenmanagement stärker auf Finanzdienstleister als Kunden ausrichten.

Für die Abgabe des Pflichtangebots an die übrigen Aktionäre von Kleindienst hat Mikonos noch bis zum 9. April Zeit. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin) hat die Frist nach eigenen Angaben um zwei Wochen verlängert.

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