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22.06.2000

16:55 Uhr

adx BERLIN. Die Bundesregierung hält "Powershopping" für unzulässig. In einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion betonte die Bundesregierung am Donnerstag in Berlin, die derzeit gültigen Rabattbestimmungen müssten jedoch überdacht und gegebenenfalls liberalisiert werden.

Beim "Powershopping" schließen sich im Internet Käufer gezielt zusammen und versuchen, deutliche Preisermäßigungen für ein Produkt zu erreichen. Mehrere Gerichtsurteile sehen darin einen Verstoß gegen das deutsche Rabattgesetz.

Die Bundesregierung fügte hinzu, sie setze sich für eine Harmonisierung des Wettbewerbsrechts auf EU-Ebene ein. In der Europäischen Union gebe es keine dem deutschen Rabattgesetz vergleichbare Regelung. Wenn nun deutsche Anbieter im Internet das Recht ihres Heimatstaates berücksichtigen müssten, wäre dies "unverantwortlich".

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