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15.01.2003

15:57 Uhr

Kleinschmidt behauptet Platz 9

Peterhansel fährt der Konkurrenz davon

Jutta Kleinschmidt setzt ihre Aufholjagd bei der 25. Rallye Dakar in ihrem VW-Buggy fort und bleibt der Konkurrenz dicht auf den Fersen.

HB/dpa DAKHLA/ÄGYPTEN. Die Kölnerin und ihre italienische Co-Pilotin Fabrizia Pons festigten nach der 13. Etappe am Mittwoch in der ägyptischen Wüste ihren neunten Gesamtrang. Auf der mit 569 Kilometern zweitlängsten Prüfung kamen sie nach einem Reifenschaden als Zehnte ins Tagesziel nach Dakhla.

An der Spitze der Automobil-Wertung bestimmt weiterhin ein Mitsubishi-Quintett das Tempo. Der Franzose Stéphane Peterhansel, sechsmaliger Dakar-Sieger in der Motorrad-Kategorie, vergrößerte mit seinem Landsmann Jean-Paul Cottret den Vorsprung auf den japanischen Vorjahressieger Hiroshi Masuoka und dessen Münchner Beifahrer Andreas Schulz auf 25:50 Minuten. Platz drei behaupten die Franzosen Jean- Pierre Fontenay/Gilles Picard, die im Vorjahres-Pajero schon 2:29:33 Stunden zurücklagen. Gut im Rennen ist der italienische Dakar-Neuling Massimo Biasion, Rallye-Weltmeister von 1988 und 1989, der mit einem Rückstand von 2:40:11 Stunden auf Rang vier liegt.

Bei den Motorrädern verteidigte nach der 13. Prüfung Richard Sainct aus Frankreich seine Führung mit 11:02 Minuten vor seinem Landsmann Cyril Despres. Mit seinem zweiten Tagessieg verkürzte der drittplatzierte Vorjahressieger Fabrizio Meoni (Italien) seinen Rückstand von 30:00 auf 16:44 Minuten. Die 13. Etappe, die über 657 Kilometer durch das "große Sandmeer" führte, war eine der härtesten und zugleich faszinierendsten Aufgaben der Dakar 2003. Die Teilnehmer mussten bis zu 100 Meter hohe "Kathedral-Dünen" passieren.

"Bis zur Mitte der Prüfung waren wir noch sehr gut im Rennen. Dann fingen wir uns einen Reifenschaden ein, der uns fast zehn Minuten gekostet hat", erklärte die Vorjahreszweite Kleinschmidt. Der Rückstand der Dakar-Siegerin von 2001 wuchs auf 7:05:28 Stunden. Ihr belgischer Teampartner Stéphane Henrard blieb auf der siebten Position Bester mit einem zweiradgetriebenen Fahrzeug.

Andreas Mayer (Kaufbeuren), nach mehrmaligem Start auf einem Motorrad erstmals am Steuer eines Mitsubishi Pajero, rückte auf den 19. Rang vor. Der Rückstand, der auch wegen einer technischen Panne auf der 6. Etappe auf 13:24.30 Stunden anstieg, ist für den 35- jährigen Journalisten bei seiner Mitsubishi-Premiere nur zweitrangig.

Im Vordergrund steht die Zielankunft am Sonntag im ägyptischen Touristen-Zentrum Sharm-el-Sheikh am Roten Meer.

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