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08.02.2002

12:50 Uhr

Hamburgs Innensenator hat die gegen ihn erhobenen Kokain-Vorwürfe als "skurril" zurückgewiesen. Na, wenn die Vorwürfe aus Schills Sicht nur "possenhaft" sind, hat er ja nichts zu befürchten. Deshalb kommt Schill auch gleich zur Sache und will ihn - den ultimativen Haartest. Das kommt einem bekannt vor: Auch Christoph Daum hatte bereitwillig eine Probe seines Haupthaars abgegeben, die seine Unbescholtenheit beweisen sollte. Was danach folgte, ist Geschichte. Gespannt wartet nun eine Nation darauf, was die Probe bei Hamburgs "rechter weißen Weste" ergeben wird. Sollte die Probe positiv ausfallen, könnte die - fragwürdige - Karriere des "Richter Gnadenlos" umgehend zu Ende sein. Vielleicht zur Freude des Zeugen, der selber Mitglied in der Schill-Partei ist, wer weiß? Natürlich könnte Schill auch unschuldig sein. Dennoch bliebe etwas hängen, das seine ohnehin mäßigen Chancen bei der Bundestagswahl erheblich reduzieren könnte.

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