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31.01.2001

14:36 Uhr

Enttäuschungen sind immer umso größer, je höher die Erwartungen waren. Ein Beweis für die These ist das Softwareunternehmen Intershop. Einst als Paradebeispiel dafür gefeiert, wie eine deutsche New-Economy-Firma mit Fleiß und Kreativität den amerikanischen Markt erobert, ist es nun ausgerechnet das US-Geschäft, das den Jenaern wegbricht. Bereits Anfang Januar war Intershop daher zu einer Gewinnwarnung für 2000 gezwungen. Der Börsenkurs, einst jenseits der 130 Euro, stürzte bis auf acht Euro ab. Übernahmegerüchte brachten eine leichte Erholung, wurden aber sofort dementiert.

Nun erneut eine Enttäuschung: Auch die Planzahlen für das laufende Jahr bleiben hinter den Erwartungen zurück, das Erreichen der Gewinnschwelle wird wieder hinausgeschoben. Die Zweifel daran, ob es Intershop überhaupt alleine schaffen kann, werden noch lauter. Das alles ist den Anlegern zurecht zu unsicher: Sie treten in den Käuferstreik.

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