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28.01.2003

16:59 Uhr

Ohne Zweifel ist Sadam Hussein kein ehrenwerter und glaubwürdiger Mann. Permanent versucht der Potentat, sich den Abrüstungsforderungen der Uno zu entziehen. Und bislang hat er noch nicht glaubhaft machen können, dass der Irak keine Massenvernichtungswaffen hat. Chef-Inspektor Blix ist demgemäß hart mit Bagdad ins Gericht gegangen, deutete aber gleichzeitig an, dass die USA es auch an Kooperation fehlen ließen.

US-Präsident George W. Bush mag sich vor seiner Rede zur Lage der Nation heute Nacht (3.00 Uhr MEZ) noch den Kopf darüber zerbrechen, wie er der skeptischen Bevölkerung einen Irak-Krieg plausibel machen will. Dass die USA langsam die Geduld verlieren, ist zwar verständlich. Andererseits sollte man einen Entscheid über einen Krieg nicht einem eilfertigen, einzelnen Sheriff überlassen. Denn ohne tatsächlichen Nachweis und ohne Saddam noch die Gelegenheit zu geben, die Waffen zu zerstören, wäre ein Krieg völlig übereilt.

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