Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

10.01.2001

12:55 Uhr

Bundeskanzler Gerhard Schröder zeigt strategische Schwächen. Mit dem Abtritt des Landwirtschaftsministeriums an die Grünen und der Aufwertung um den Verbraucherschutz bietet er seinem kleinen Koalitionspartner ohne Not die entscheidende Möglichkeit, sich vor der Bundestagswahl 2002 zu profilieren. Schröder konterkariert damit frühere Bekundungen mit Blick auf die FDP, es sei immer gut, nach der nächsten Wahl Optionen zu haben.

Die Grünen haben ihre Chance erkannt: Sie schicken ihre Parteivorsitzende für den Job ins Rennen. Die versteht zwar so gut wie nichts von der Materie. Darum geht es aber auch gar nicht. Geschicktes öffentliches Agieren in der BSE-Krise wird den Grünen Wählerstimmen bringen. Und so wie es aussieht, hält die Krise mit all ihren Folgen auch noch eine Weile an, auf jeden Fall noch bis ins Wahl-Jahr.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×