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18.02.2002

10:54 Uhr

Wäre der Anlass nicht so dermaßen skandalös, dann könnte man dem österreichischen Polit-Kasperle-Theater um Jörg Haider und seine "Freiheitlichen" regelrecht Unterhaltungswert attestieren. Da reist der FPÖ-Oberpopulist Haider zu Saddam Hussein und verharmlost das als "humanitäre Aktion". Als daraufhin Haiders Ziehsohn Peter Westenthaler Kritik übt, droht Haider seiner Partei mit Liebesentzug. Prompt bekommt Westenthaler eins auf die Goschen - woraufhin Haider seine Liebesration fein dosiert wieder erhöht.

Einmal mehr erweist sich die FPÖ als Ansammlung von Haider-hörigen Machtmenschen, denen politischer Anstand völlig abgeht. Und Haider zeigt gewohntes Kalkül. Mit seiner Provokation zieht er die potenziellen FPÖ-Wähler wieder auf seine Seite und setzt sich von unpopulären Entscheidungen der Wiener Koalition ab. Ist da ein Comeback geplant?

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