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30.01.2003

11:13 Uhr

Kommunen streichen die meisten Stellen

Länder beteiligten sich nicht am Personalabbau

Die Bundesländer haben sich im vergangenen Jahr nicht an den allgemeinen Personaleinsparungen im öffentlichen Dienst beteiligt.

HB/dpa WIESBADEN. Nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) in Wiesbaden vom Dienstag waren im Jahr 2002 bei den Ländern unverändert 2,18 Mill. Menschen beschäftigt. Bei den Städten und Gemeinden arbeiteten mit 1,45 Mill. Menschen 22 000 weniger als im Vorjahr. Beim Bund mit seinen 490 000 Beschäftigten gab es einen Rückgang der Zahl um 3 000.

Der gesamte öffentliche Dienst schrumpfte nur um 0,4 % oder 20 000 Beschäftigte. In einigen mittelbaren Einrichtungen des öffentlichen Dienstes wuchs die Beschäftigtenzahl sogar. Bei den Ländern sind vor allem neue Lehrer eingestellt worden.

Bei den Gebietskörperschaften nutzten viele die Möglichkeit der Altersteilzeit. Gegenüber dem Vorjahr gab es 50 000 weniger Vollzeitkräfte und 25 000 mehr Teilzeitarbeiter. Bis Mitte 2002 hatten schon 110 000 Beschäftigte die Möglichkeit der Altersteilzeit genutzt. Die Teilzeitquote habe sich damit auf 27 % erhöht.

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