Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

27.06.2000

14:58 Uhr

dpa BELFAST/LONDON. Die britische Regierung schickt zusätzlich etwa 2 000 Soldaten nach Nordirland, um für eventuelle Unruhen während der Oraniermärsche Anfang Juli gerüstet zu sein. Das bestätigte am Dienstag ein Sprecher der britischen Streitkräfte.

Am Montagabend hatte die überkonfessionelle Paradekommission einen Marsch des protestantischen Oranierordens über die katholische Garvaghy Road in Portadown verboten. Die Straße war immer wieder Schauplatz blutiger Zusammenstöße zwischen pro-britischen Protestanten und pro-irischen Katholiken.

Die Oranier müssen für ihren Marsch am kommenden Sonntag nun eine andere Route wählen. Die Paradekommission warf ihnen vor, mit ihrem Marsch über die Garvaghy Road die Spannungen zwischen beiden Bevölkerungsgruppen bewusst steigern zu wollen. Die Oranier argumentierten dagegen, in einem freien Land müssten Paraden auf jeder Straße möglich sein.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×