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26.07.2000

18:18 Uhr

Reuters NEW YORK. Nur die Öffnung der Märkte bietet nach den Worten von Uno-Generalsekretär Kofi Annan die realistische Chance, dass Milliarden von Menschen in den Entwicklungsländern die Armut überwinden können. Annan sagte am Mittwoch auf dem Kongress "Global Compact" (Globale Übereinkunft) in New York, die Globalisierung müsse jedoch eingebettet sein in allgemein akzeptierte Werte und Praktiken. Die Menschen auf der ganzen Welt müssten an den Vorteilen der Globalisierung teilhaben, sagte Annan vor Vertretern weltweit operierender Unternehmen, der Gewerkschaften und Menschenrechtsgruppen.

Annan hatte die Konferenz "Global Compact" 1999 auf dem Weltwirtschaftsforum im Schweizer Wintersportort Davos vorgeschlagen. Er sagte in New York, noch nie seien so viele leitende Vertreter der Geschäftswelt, der Gewerkschaftsbewegung und Repräsentanten der Bürgergesellschaft zur Diskussion der weltweiten Probleme der Globalisierung bei der Uno zusammengekommen, um eine neue Koalition für weltweit gültige Werte zu schmieden. Gerade dies aber wurde von Menschenrechtsgruppen, darunter auch die Umweltschutzorganisation Greenpeace, kritisiert.

Greenpeace fordert Annan auf, die angestrebte Zusammenarbeit von weltweit operierenden Unternehmen mit der Uno noch einmal zu überdenken. Schließlich stehe das Ansehen der Uno auf dem Spiel, da das Forum Großunternehmen mit schlechtem Ruf ein Podium biete, "sich rein zu waschen".

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