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16.04.2003

10:46 Uhr

Konjunkurdaten rücken wieder in den Vordergrund

Euro legt bei ruhigem Handel zu

Der Euro hat am Mittwoch in einem zunächst ruhigen Handel zu den wichtigsten Währungen Kursgewinne verzeichnet.

Reuers FRANKFURT. "Insgesamt überwiegen Euro-Kaufinteressen, nachdem der Irakkrieg beendet scheint", hieß es in einem Marktkommentar der Helaba. Die Fundamentaldaten rückten wieder in den Mittelpunkt: "Und diese sprechen wie prognostiziert gegen den US-Dollar, auch wenn US-Präsident Bush versucht, mit seinem umfangreichen Steuerpaket der lahmenden US Konjunktur auf die Sprünge zu helfen."

Gegen 10.15 Uhr MESZ lag der Euro bei 1,0837/44 Dollar, nach einem Stand von 1,0799/05 Dollar bei Handelsschluss in New York am Dienstag. Zum Yen stieg die Gemeinschaftswährung vorübergehend auf ein Zweimonatshoch von 130,35 Yen.

Der Anstieg des Euro über 130 Yen gab der europäischen Valuta auch zum Dollar Auftrieb. "Zusammenfassend ergibt sich ein Bild, das nach wie vor den Devisenmarkt lustlos erscheinen lässt. Es scheint sich jedoch eine leichte Tendenz zu Gunsten des Euro abzuzeichnen, da die negativen Wirtschaftsdaten aus den USA nun nicht mehr von den Kriegsgeschehnissen überlagert werden können", hieß es in dem Helaba-Kommentar. Dabei verwiesen die Analysten darauf, dass die Daten aus der Euro-Zone kaum überzeugend sind, "allerdings ist Euroland auch nicht von einem immensen Kapitalzustrom abhängig."

An Konjunkturdaten werden am Mittwoch vor allem die US-Verbraucherpreise für März erwartet. Von Reuters befragte Analysten erwarten hier einen Anstieg um 0,4 Prozent zum Vormonat nach plus 0,6 Prozent im Februar.

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