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18.01.2001

14:06 Uhr

rtr WIEN. Die österreichische Telefongesellschaft Telekom Austria AG (TA) hat nur knapp zwei Monate nach ihrem Börsengang eine Gewinnwarnung ausgegeben. Das Konzernbetriebsergebnis vor Abschreibungen und Amortisation (EBITDA) 2000 werde um zehn bis 15 Prozent unter den Planungen liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Das Management sei aber zuversichtlich, die Erwartungen der Analysten bezüglich Umsatz und Ertrag 2001 zu erfüllen, hieß es weiter. Der Grund für die schwächeren Zahlen liegt den Angaben zufolgen in gestiegenen Personalkosten, höheren Interconnection- Kosten und stärkeren Belastungen aus dem Schuldendienst. Die Umsätze liegen laut Telekom Austria in der Spannweite der Analystenschätzungen.

Während Händler von einer Gewinnwarnung sprachen, meinten Analysten, die Mitteilung sei nicht überraschend, da Telekom Austria seit langem ein negatives Ergebnis für 2000 angekündigt habe. "Es sieht nicht aus wie eine Gewinnwarnung per se, aber es führt zu einer starken Verringerung des Vertrauens der Investoren, da der Börsegang ja noch nicht lange her ist", sagte Erste Bank-Analyst Konrad Sveceny.

Die Aktie der Telekom Austria gab an der Wiener Börse 10,6 Prozent auf 6,30 Euro nach. Die Titel waren im November zum Ausgabepreis von neun Euro an der Börse platziert worden.

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