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25.04.2003

16:26 Uhr

Konzernverlust entstand hauptsächlich in USA

Rohwedder verfehlt Planungen

Der schwäbische Maschinenbauer Rohwedder hat im vergangenen Jahr seine Umsatzplanung verfehlt und ist unerwartet in die roten Zahlen gerutscht.

Reuters STUTTGART. Zum ersten Mal in der Firmengeschichte sei im vergangenen Jahr ein Fehlbetrag von 3,6 Millionen Euro entstanden nach einem Überschuss von 1,4 Millionen Euro ein Jahr zuvor, teilte der Anbieter von Automatisierungstechnik aus Bermatingen am Bodensee am Freitag mit. Statt der erhofften 115 Millionen Euro Umsatz ging das Volumen auf 103 (2001: 105,2) Millionen Euro zurück.

Noch im Herbst 2002 hatte Rohwedder einen stabilen Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) von fünf Millionen Euro in Aussicht gestellt, am Ende ergab sich ein operativer Verlust von 1,4 Millionen Euro. Für 2002 werde keine Dividende gezahlt, 2001 waren noch 20 Cent je Aktie ausgeschüttet worden.

Die Rohwedder-Aktie war seit Februar von 13 Euro auf unter neun Euro abgestürzt.

"Der erwartete Konjunkturaufschwung ist ausgeblieben und die Nachfrage in den USA war weiter verhalten", sagte Vorstandschef Joachim Rohwedder. Der Konzernverlust sei im Wesentlichen in der Vakuumbeschichtungs- und Montagetechnik sowie bei der US-Tochter entstanden. In der Vakuum-Technik hatte Rohwedder Mitte 2002 die Tübinger Roth & Rau übernommen. Mit der jüngsten Übernahme der Mikromontagetechnik aus dem Siemens-Bereich Dematic zum 1. Januar sei der Zukauf neuer Technologien abgeschlossen.

Für 2003 ist das Unternehmen zuversichtlich: "Erklärtes Ziel für das Geschäftsjahr 2003 ist eine klare Verbesserung der Konzernprofitabilität", sagte Joachim Rohwedder.

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