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18.07.2000

11:04 Uhr

adx FRANKFURT. Das Bankhaus Delbrück empfiehlt die Aktie des Darmstädter Kosmetikkonzerns Wella nach wie vor zum Kauf und sieht eine faire Bewertung des Papiers bei 40 Euro. "Die Gewinnsituation bei Wella wird auch in Zukunft gut sein, zudem gilt Wella nach wie vor als Übernahmekandidat", urteilt Analyst Markus Glockenmeier. Die angekündigte Neustrukturierung der Bereiche Haarkosmetik Friseur und Haarkosmetik Retail sei sicherlich sinnvoll, dürfe allerdings nicht überbewertet werden. Sie sei vielleicht eher ein Zeichen des neuen Vorstandsvorsitzenden Heiner Gürtler, den Konzern weiter vorantreiben zu wollen.

Eine Übernahme von Wella durch Henkel , über die in den letzten Monaten viel spekuliert wurde, ist nach Ansicht Glockenmeiers wenig sinnvoll. Durch die Überschneidungen zwischen den Konzernen könnten zwar Kostensenkungen generiert werden, eine bessere globale Expansionsposition, insbesondere in die USA, ergäbe sich dadurch jedoch nicht. Eine Übernahme durch Beiersorf und damit die Schaffung eines zweiten Kosmetikkonzerns könne er sich hingegen eher vorstellen.

Interessanter sei allerdings, in welchem Maße Wella künftig die Marketing und Vertriebskosten erhöhen werde, um die Marke Wella weltweit weiter zu etablieren. Das von Wella prognostizierte Umsatzwachstum von sieben Prozent im Jahresverlauf, verbunden mit einem überproportionalen Gewinnwachstum, hält der Analyst durchaus für erreichbar. Die EPS-Schätzungen des Experten liegen für das laufende Geschäftsjahr bei 1,43 Euro und für 2001 bei 1,65 Euro pro Aktie.

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